In diesem Jahr nehmen wir zwei wichtige Änderungen an unseren Virtual Runs vor. Speziell an der Art und Weise, wie wir mit unseren virtuellen Läufen Spenden für gemeinnützige Organisationen erzielen.

Diese Änderungen werden euch freuen, denn so können wir Spenden an mehr Organisationen als bislang verteilen.

Die Kurzfassung lautet:

  • Ab jetzt erzielen alle Virtual Runs Spenden. Nicht mehr nur die großen Virtual Runs PLUS, sondern auch die kleinen Virtual Runs LIGHT.
  • Die Höhe der Spenden hängt nicht mehr an den erreichten Meilensteinen, sondern jeder erlaufene Kilometer erhöht nun die Spendensumme.

⚠️ Der Virtual Run “Million Hopes” ist von diesen Änderungen ausgenommen. Weiter unten erklären wir wieso.

Was bedeuten diese Änderungen genau?

Ihr wisst ja: 75 % unseres Jahresgewinns spenden wir. Daran wird sich bis auf weiteres auch nichts ändern. Denn Crowdlauf ist ein Social Business und das heißt:

Bei uns steht kein Profitinteresse im Vordergrund, sondern der Wille, mit unserem unternehmerischen Handeln zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beizutragen.

Wir ändern also nichts am Spendenvolumen (75 % vom Jahresgewinn), sondern nur daran, wie wir dieses verteilen. Konkret heißt das, wir nehmen zwei Änderungen vor.

1. Jeder Virtual Run erzielt jetzt Spenden

Bislang haben wir zwei bis drei Virtual Runs PLUS im Jahr gemacht, unter denen wir unser gesamtes Spendenvolumen aufgeteilt haben.

Da es bei jedem dieser Läufe eine begünstigte Charity-Organisation gab, war damit auch klar: Zwei bis drei Charities würden jedes Jahr von unseren Spenden profitieren.

Zurecht habt ihr aber gefragt:

“Was ist mit den kleinen Virtual Runs LIGHT? Warum werden bei denen keine Spenden erzielt?”

Unsere Antwort lautete immer:

“Spenden gibt es nur bei den großen Virtual Runs PLUS, weil sie selten und deshalb etwas Besonderes sind. Bei Virtual Runs LIGHT gibt es dafür Verlosungen.”

Diese Aufteilung – Spenden hier, Verlosungen dort – war aber weder intuitiv verständlich, noch zufriedenstellend. Denn wenn z.B. ein Virtual Run LIGHT für den Klimaschutz stattfindet, liegt es doch nahe, dabei auch Spenden für den Klimaschutz zu sammeln, oder?

Ab jetzt wird genau das passieren:

Bei jedem Virtual Run, egal ob es ein PLUS oder LIGHT ist, werden jetzt Spenden erlaufen. Wir wählen nun also bei jedem Virtual Run eine thematisch passende Charity-Organisation aus, die von den Spenden profitieren wird.

Es wird also nicht mehr nur zwei oder drei Spendenempfänger pro Jahr geben. Es können durchaus mehr sein, je nachdem, wie viele Virtual Runs wir insgesamt veranstalten.

Bleibt die Frage, wie wir dann die genauen Spendensummen ermitteln, die jede Charity-Organisation erhalten wird. Auch dafür haben wir schon eine Lösung.

2. Jeder Kilometer erhöht die Spendensumme

Bis jetzt legten wir bei jedem Virtual Run Meilensteine fest – und an jeden Meilenstein knüpften wir eine Spendenquote in Prozent. Das sah dann z.B. beim “Everybody’s Perfect” Virtual Run so aus:

  • 14 % bei 1.000 Punkten
  • 18 % bei 4.000 Punkten
  • 22 % bei 9.000 Punkten
  • usw.

Sobald ihr also einen Meilenstein (z.B. 1.000 Punkte bzw. die entsprechenden Kilometer) erreicht hattet, gingen 14 % unseres Jahresgewinns an die begünstigte Charity-Organisation. Bei 4.000 Punkten waren es schon 18 %, bei 9.000 Punkten 22 % usw.

Diese Methode stellte sich aber als reichlich unflexibel heraus. Denn wenn wir mal auf die Idee gekommen wären, nach drei Virtual Runs in einem Jahr spontan noch einen vierten auf die Beine zu stellen, wären die 75 % vom Jahresgewinn ja schon aufgeteilt gewesen. Was hätte die vierte Charity dann noch von uns bekommen können?

Um uns da mehr Gestaltungsspielraum zu geben, ändern wir das nun:

Wir knüpfen die Spendenquoten nicht mehr fest an Meilensteine, sondern an die von euch tatsächlich erlaufenen Kilometer. Je mehr Strecke ihr also bei einem Virtual Run zurücklegt, desto mehr Spenden fließen an die jeweilige Charity.

Wir errechnen die Spendensummen folgendermaßen:

  1. Zum Ende eines Jahres wissen wir, wie viel Gewinn wir gemacht haben. Damit wissen wir auch, wie viel 75 % vom Jahresgewinn in Euro sind – sprich: wie hoch unsere Spendensumme ausfällt.
  2. Dann zählen wir alle Kilometer, die in allen Virtual Runs dieses Jahres von euch erlaufen wurden, zusammen.
  3. Schließlich teilen wir die Spendensumme durch die Anzahl an Kilometern. So errechnen wir, wie viel ein Kilometer “wert” ist und können somit den Spendenbetrag für jede Charity festsetzen.

Ein Rechenbeispiel:

Sagen wir, wir haben eine Spendensumme von 7.500 € erzielt. Gleichzeitig wurden bei allen Virtual Runs des Jahres 90.000 Kilometer gelaufen. Wir rechnen 7.500 geteilt durch 90.000 und ermitteln so, dass jeder Kilometer etwa 0,08 € wert ist. Wenn nun beim ersten Virtual Run 15.000 km von euch erlaufen wurden, gehen 1.200 € (15.000 x 0,08 €) als Spende an die Charity-Organisation des ersten Virtual Runs. Beim zweiten, dritten und x-ten Virtual Run eines Jahres verfahren wir genauso.

Eigentlich ziemlich einfach.

Warum gilt das nicht für “Million Hopes”?

Den “Million Hopes” Virtual Run haben wir von dieser neuen Regelung ausgenommen, weil ihm ein anderes Konzept zugrunde liegt als unseren sonstigen Virtual Runs:

Bei “Million Hopes” sind die Spenden direkt an den Medaillenverkauf geknüpft, damit wir sie zeitnah überweisen können. Würden wir die Spenden an die Kilometer knüpfen, oder unser bisheriges Spendenkonzept anwenden, müssten wir bis zum Jahresende warten, um die Spendensumme ermitteln und überweisen zu können. Das würde bei den akuten Bränden in Australien aber keinen Sinn machen, denn hier ist sofortige Hilfe gefragt.

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema Virtual Runs und Spenden? Hinterlasst gerne einen Kommentar!

Happy Running! 😊

2 Kommentare
  1. Vanessa K.
    Vanessa K. sagte:

    Die neue Regelung finde ich super! Vielleicht mag man ein Thema besonders, da es einen betrifft oder sonst wie in Berührung gekommen ist, da kann man dann bewusst mehr laufen. Klar , sind alle wichtig, aber manches hat vll einen persönlichen Stellenwert . Und davon abgesehen , ich finde das auch ohne oben genanntes sehr gut .
    Versuche ja immer bei jeden viel zu laufen 🙈

    Antworten
    • Daniel
      Daniel sagte:

      Danke für dein Feedback, Vanessa. Du hast Recht: Wenn ein Thema einem besonders am Herzen liegt, läuft der- oder diejenige gerne auch besonders viele Kilometer dafür. Dann sollte sich das am Ende auch lohnen im Sinne von “mehr Spenden” für eine Charity-Organisation, die sich genau für dieses Herzensthema engagiert. Mit der neuen Regelung passiert das jetzt.

      Antworten

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