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Bei unseren Virtual Runs gehen Menschen überall auf der Welt für wohltätige Zwecke an den Start. Sie laufen wann und wo sie möchten, sind aber Teil einer ganzen Bewegung und unterstützen so auch Charity-Organisationen.

Was haben Silke aus Köln, Malte aus Hamburg und Stephan aus Augsburg gemeinsam? Sie alle laufen für den guten Zweck. Und obwohl sie sich noch nie live gesehen haben, ziehen sie alle an einem Strang und schnüren ihre Laufschuhe, um laufend Gutes zu tun.

Möglich wird dies durch unsere Virtual Runs. Das sind Charity-Läufe, zu denen wir online aufrufen und an denen du – ganz unabhängig von deinem Wohnort – individuell teilnehmen kannst.

Gleichzeitig setzt du dich damit gemeinsam mit allen anderen Teilnehmenden für dieselbe gute Sache ein und kannst auch sehen, wer mit dir den Virtuellen Lauf absolviert.

Virtuelle Laufveranstaltung: flexibel, individuell, gemeinsam

Doch was ist der Vorteil gegenüber klassischen Charity-Läufen?

Bei den Virtuellen Läufen entscheidest du selbst, wann, wo und mit wem du an den Start gehen willst. Auch das Tempo und die Distanz, die du in deinem Lauf zurücklegst, bestimmst du selbst. Einen festgelegten Event-Termin gibt es nicht, nur einen Zeitraum, in dem der Lauf absolviert werden muss.

Eine „einsame Geschichte” sind die Virtuellen Läufe trotzdem nicht, denn du bist Teil der Crowd – der großen, virtuellen Laufgemeinschaft aller Crowdläufer*innen. Online kannst du Erfahrungen austauschen, du kannst dich und andere motivieren und du kannst in selbst organisierten Gruppen echte Lauffreundschaften schließen.

Wir, Robert und Daniel, die Gründer von Crowdlauf, sind dabei, das Prinzip, das schon seit vielen Jahren etwa in den USA populär ist, fest in Deutschland zu etablieren.

„Wir rufen regelmäßig zu Virtual Runs auf, bei denen Sportbegeisterte aus Deutschland, Österreich und den angrenzenden Ländern zusammen Charity-Organisationen unterstützen und auf soziale und ökologische Themen aufmerksam machen”, sagt Daniel.

Zwei Formen des Virtuellen Laufs: Virtual Run LIGHT und Virtual Run PLUS

Wir unterscheiden bei Crowdlauf zwischen zwei verschiedenen Arten der Virtuellen Läufe. Bei beiden kannst du kleine Preise gewinnen, die zwischendurch ausgelost werden.

Aber das wichtigste: Jeder Virtual Run erzielt Spenden! Je mehr Kilometer du und die Crowd im Teilnahmezeitraum laufen, desto mehr Spenden gehen an eine  Charity-Organisation.

Virtual Run LIGHT

“Der Virtual Run LIGHT findet mehrmals im Jahr statt. Etwa drei Tage lang läuft die Crowd, um auf ein bestimmtes ökologisches oder soziales Thema aufmerksam zu machen”, erklärt Robert.

Ein Beispiel: der Tropenwald Virtual Run zum Tag der Tropenwälder 2019. Der Lauf machte auf den Raubbau an den Tropenwäldern aufmerksam.

Der Virtual Run LIGHT basiert auf einem wiederkehrenden Thema und einer Medaille aus dem bestehenden Sortiment. Wenn du die Medaille schon besitzt, so kannst du einfach nochmal mitlaufen – ohne erneut eine Medaille kaufen zu müssen.

Virtual Run PLUS

Der Virtual Run PLUS hingegen findet nur etwa drei Mal jährlich statt. So etwa der Lauf „Rainbow to the Stars“, der zu Gunsten des Kinderhospiz Mitteldeutschland stattfand.

Bis zu vier Wochen lang hast du die Möglichkeit, Gutes zu tun. Dazu kaufst du ein entsprechendes Starterpaket, bestehend aus einer Medaille, einer Startnummer und einem Zugang zum geschlossenen Virtual-Run-Bereich hier auf unserer Website.

Die Medaille, die sich im Paket befindet, ist eine Erstausgabe und wurde extra für den Virtual Run PLUS gestaltet. Du darfst sie dir nach getaner Arbeit selbst verleihen, gleichzeitig ist sie die Eintrittskarte, um teilnehmen zu dürfen.

Mehrere Läufe und Postings = mehr Sichtbarkeit fürs Thema

Für jeden Virtuellen Lauf gibt es eine ganz besondere und individuell gestaltete Medaille, die verbildlicht, für was du an den Start gehst. Mit ihr machst du außerdem ein Foto und postest es, quasi als Beweis für deine Teilnahme, zusammen mit deinen Laufdaten – Zeit und Strecke – in den sozialen Medien und auf der Crowdlauf-Website.

Je mehr Menschen teilnehmen, desto größer ist die Aufmerksamkeit, die wir für das jeweilige Thema schaffen. Und desto größer sind natürlich auch der Spaß und die Motivation am Laufen.

Auch mehrere Läufe pro Person innerhalb des Laufzeitraums sind möglich und im Sinne einer größeren Sichtbarkeit für das Thema erwünscht.

Das Geld, das durch den Virtuellen Lauf zusammenkommt, kommt anteilig einer Charity-Organisation zugute.

In diesem Jahr nehmen wir zwei wichtige Änderungen an unseren Virtual Runs vor. Speziell an der Art und Weise, wie wir mit unseren virtuellen Läufen Spenden für gemeinnützige Organisationen erzielen.

Diese Änderungen werden euch freuen, denn so können wir Spenden an mehr Organisationen als bislang verteilen.

Die Kurzfassung lautet:

  • Ab jetzt erzielen alle Virtual Runs Spenden. Nicht mehr nur die großen Virtual Runs PLUS, sondern auch die kleinen Virtual Runs LIGHT.
  • Die Höhe der Spenden hängt nicht mehr an den erreichten Meilensteinen, sondern jeder erlaufene Kilometer erhöht nun die Spendensumme.

⚠️ Der Virtual Run “Million Hopes” ist von diesen Änderungen ausgenommen. Weiter unten erklären wir wieso.

Was bedeuten diese Änderungen genau?

Ihr wisst ja: 75 % unseres Jahresgewinns spenden wir. Daran wird sich bis auf weiteres auch nichts ändern. Denn Crowdlauf ist ein Social Business und das heißt:

Bei uns steht kein Profitinteresse im Vordergrund, sondern der Wille, mit unserem unternehmerischen Handeln zu einem positiven gesellschaftlichen Wandel beizutragen.

Wir ändern also nichts am Spendenvolumen (75 % vom Jahresgewinn), sondern nur daran, wie wir dieses verteilen. Konkret heißt das, wir nehmen zwei Änderungen vor.

1. Jeder Virtual Run erzielt jetzt Spenden

Bislang haben wir zwei bis drei Virtual Runs PLUS im Jahr gemacht, unter denen wir unser gesamtes Spendenvolumen aufgeteilt haben.

Da es bei jedem dieser Läufe eine begünstigte Charity-Organisation gab, war damit auch klar: Zwei bis drei Charities würden jedes Jahr von unseren Spenden profitieren.

Zurecht habt ihr aber gefragt:

“Was ist mit den kleinen Virtual Runs LIGHT? Warum werden bei denen keine Spenden erzielt?”

Unsere Antwort lautete immer:

“Spenden gibt es nur bei den großen Virtual Runs PLUS, weil sie selten und deshalb etwas Besonderes sind. Bei Virtual Runs LIGHT gibt es dafür Verlosungen.”

Diese Aufteilung – Spenden hier, Verlosungen dort – war aber weder intuitiv verständlich, noch zufriedenstellend. Denn wenn z.B. ein Virtual Run LIGHT für den Klimaschutz stattfindet, liegt es doch nahe, dabei auch Spenden für den Klimaschutz zu sammeln, oder?

Ab jetzt wird genau das passieren:

Bei jedem Virtual Run, egal ob es ein PLUS oder LIGHT ist, werden jetzt Spenden erlaufen. Wir wählen nun also bei jedem Virtual Run eine thematisch passende Charity-Organisation aus, die von den Spenden profitieren wird.

Es wird also nicht mehr nur zwei oder drei Spendenempfänger pro Jahr geben. Es können durchaus mehr sein, je nachdem, wie viele Virtual Runs wir insgesamt veranstalten.

Bleibt die Frage, wie wir dann die genauen Spendensummen ermitteln, die jede Charity-Organisation erhalten wird. Auch dafür haben wir schon eine Lösung.

2. Jeder Kilometer erhöht die Spendensumme

Bis jetzt legten wir bei jedem Virtual Run Meilensteine fest – und an jeden Meilenstein knüpften wir eine Spendenquote in Prozent. Das sah dann z.B. beim “Everybody’s Perfect” Virtual Run so aus:

  • 14 % bei 1.000 Punkten
  • 18 % bei 4.000 Punkten
  • 22 % bei 9.000 Punkten
  • usw.

Sobald ihr also einen Meilenstein (z.B. 1.000 Punkte bzw. die entsprechenden Kilometer) erreicht hattet, gingen 14 % unseres Jahresgewinns an die begünstigte Charity-Organisation. Bei 4.000 Punkten waren es schon 18 %, bei 9.000 Punkten 22 % usw.

Diese Methode stellte sich aber als reichlich unflexibel heraus. Denn wenn wir mal auf die Idee gekommen wären, nach drei Virtual Runs in einem Jahr spontan noch einen vierten auf die Beine zu stellen, wären die 75 % vom Jahresgewinn ja schon aufgeteilt gewesen. Was hätte die vierte Charity dann noch von uns bekommen können?

Um uns da mehr Gestaltungsspielraum zu geben, ändern wir das nun:

Wir knüpfen die Spendenquoten nicht mehr fest an Meilensteine, sondern an die von euch tatsächlich erlaufenen Kilometer. Je mehr Strecke ihr also bei einem Virtual Run zurücklegt, desto mehr Spenden fließen an die jeweilige Charity.

Wir errechnen die Spendensummen folgendermaßen:

  1. Zum Ende eines Jahres wissen wir, wie viel Gewinn wir gemacht haben. Damit wissen wir auch, wie viel 75 % vom Jahresgewinn in Euro sind – sprich: wie hoch unsere Spendensumme ausfällt.
  2. Dann zählen wir alle Kilometer, die in allen Virtual Runs dieses Jahres von euch erlaufen wurden, zusammen.
  3. Schließlich teilen wir die Spendensumme durch die Anzahl an Kilometern. So errechnen wir, wie viel ein Kilometer “wert” ist und können somit den Spendenbetrag für jede Charity festsetzen.

Ein Rechenbeispiel:

Sagen wir, wir haben eine Spendensumme von 7.500 € erzielt. Gleichzeitig wurden bei allen Virtual Runs des Jahres 90.000 Kilometer gelaufen. Wir rechnen 7.500 geteilt durch 90.000 und ermitteln so, dass jeder Kilometer etwa 0,08 € wert ist. Wenn nun beim ersten Virtual Run 15.000 km von euch erlaufen wurden, gehen 1.200 € (15.000 x 0,08 €) als Spende an die Charity-Organisation des ersten Virtual Runs. Beim zweiten, dritten und x-ten Virtual Run eines Jahres verfahren wir genauso.

Eigentlich ziemlich einfach.

Warum gilt das nicht für “Million Hopes”?

Den “Million Hopes” Virtual Run haben wir von dieser neuen Regelung ausgenommen, weil ihm ein anderes Konzept zugrunde liegt als unseren sonstigen Virtual Runs:

Bei “Million Hopes” sind die Spenden direkt an den Medaillenverkauf geknüpft, damit wir sie zeitnah überweisen können. Würden wir die Spenden an die Kilometer knüpfen, oder unser bisheriges Spendenkonzept anwenden, müssten wir bis zum Jahresende warten, um die Spendensumme ermitteln und überweisen zu können. Das würde bei den akuten Bränden in Australien aber keinen Sinn machen, denn hier ist sofortige Hilfe gefragt.

Habt ihr Fragen oder Anmerkungen zum Thema Virtual Runs und Spenden? Hinterlasst gerne einen Kommentar!

Happy Running! 😊

Seit dem 15. Januar läuft unser kostenloser Virtual Run “Million Hopes”. Es ist ein virtueller Solidaritäts-Lauf für die Menschen in Australien, an dem schon mehrere tausend Menschen teilgenommen haben.

Im Rahmen dieser Charity-Aktion wollen wir gemeinsam als Crowd eine Million (1.000.000) Kilometer zurücklegen. Wir tun das, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.

Gleichzeitig wollen wir aber auch Geld spenden, um den Betroffenen vor Ort finanziell zu helfen. Deshalb gehen 5 € von jeder verkauften “Million Hopes”-Medaille an Charity-Organisationen, die gegen die Folgen der Brände in Australien ankämpfen.

In diesem Artikel wollen wir euch einen Zwischenstand durchgeben: Wie viele Kilometer kamen schon zusammen? Wie viele Medaillen wurden verkauft? Wie viele Spenden fließen an Charity-Organisationen?

So erfolgreich ist Million Hopes schon jetzt

Die Charity-Aktion läuft noch auf unbestimmte Zeit. Doch schon jetzt hat sie alle unsere Erwartungen übertroffen.

Als wir im Dezember die ersten Anfragen von euch bekommen haben, ob wir nicht einen Virtual Run für Australien machen könnten, dachten wir noch, das Interesse legt sich bestimmt bald wieder.

Aber nichts da! Die Anfragen häuften sich. Also haben wir kurzfristig entschieden, einen Virtual Run zum Thema zu starten und eine neue Medaille herauszubringen.

million hopes medaille crowdlauf

Das Ganze stampften wir innerhalb kürzester Zeit aus dem Boden. Eigentlich wollten wir erst im Februar oder März mit einem neuen Virtual Run starten, doch dann kam “Million Hopes”.

Zum Glück! Denn dank euch wurde dieser Virtual Run der bislang größte und erfolgreichste, den wir je gemacht haben.

Was genau bedeutet “erfolgreich” hier? Um das zu klären, packen wir ein paar Zahlen für euch aus:

  • Kilometer: In knapp vier Wochen kamen über 80.000 km zusammen. Das ist zweimal um die Erde! Und jeden Tag kommen über 3.000 km hinzu. Das ist deutlich mehr als bei jedem anderen Virtual Run zuvor. Ein starkes Zeichen der Anteilnahme und Solidarität!
  • Posts: Auf Instagram kursieren bereits weit über 5.000 Beiträge mit dem Hashtag #millionhopes. Und sie sind fast alle von euch! Dort könnt ihr wunderbar sehen, wie groß, bunt und engagiert die Crowdlauf Family ist. Ganz toll!
  • Medaillen: Allein am ersten Tag der Charity-Aktion wurden über 1.000 “Million Hopes”-Medaillen vorbestellt. So groß war die Nachfrage und die Spendenbereitschaft noch nie!
  • Spenden: Aktuell liegen wir bei einem Spendenvolumen von stolzen 9.000 €, die durch den Medaillenverkauf zusammengekommen sind! Wir sammeln noch ein bisschen, dann überweisen wir.

Übrigens: An welche Organisationen das Geld gehen soll, darüber könnt IHR schon bald in einer Umfrage entscheiden!

Den Link zur Umfrage geben wir im nächsten Crowdlauf-Newsletter bekannt, den ihr hier kostenlos abonnieren könnt.

Wie geht’s weiter?

Das Ziel der “Million Hopes” Charity-Aktion ist, gemeinsam mit euch 1.000.000 km zu erreichen. Denn eine Million Kilometer sind eine Million Mal Hoffnung für Australien.

Selbst wenn die Brände irgendwann gelöscht werden, der Wiederaufbau und die Wiederaufforstung wird ein Kraftakt für die Australier werden. Und sehr viel Zeit benötigen.

Aktuell werden jeden Tag im Schnitt mehr als 3.100 km eingetragen. Wenn es in diesem Tempo weitergeht, brauchen wir 322 Tage insgesamt, um die eine Million km zu knacken. 27 Tage sind schon geschafft – verbleiben also noch 295.

Das klingt nach einer Mammutaufgabe – ist es auch! Aber es ist gerade mal Mitte Februar. Quasi noch tiefster Winter.

Wenn wir alle schon jetzt so aktiv sind, wie viel schaffen wir dann wohl im Frühling, Sommer und Herbst, wenn all die großen Läufe kommen, die Halbmarathons, Marathons und Ultras?

Lasst uns gemeinsam versuchen, die Aktion zu einem noch größeren Erfolg zu machen, als sie schon jetzt ist! Wir glauben an euch, wir glauben an die Kraft der Crowdlauf Family!

In diesem Sinne: Happy Running! 😊

1700 Kilometer mit dem Rad quer durch Südafrika fahren, um danach 90 Kilometer zu laufen. Ist das zu schaffen? Jana aus Hamburg sagt: Na klar!

In ihrem Gastbeitrag erzählt sie uns von der abenteuerlichen Unogwaja Challenge, der sie sich 2020 stellen wird. Es ist ein Sport-Event und eine Charity-Aktion zugleich.

Ihr könnt übrigens auch etwas Gutes tun und spenden – und mit ein wenig Glück Crowdlauf-Medaillen gewinnen. Am Ende des Artikels findet ihr die Infos dazu.

Für alle eine Grenzerfahrung

Grenzen sind im Kopf.

Das bewies im Jahr 1933 ein junger Südafrikaner namens Phil Masterton-Smith. Da er sich das Zugticket von Kapstadt nach Pietermaritzburg nicht leisten konnte, um dort am Comrades Marathon teilzunehmen, fuhr er die 1700 Kilometer lange Strecke kurzerhand mit dem Fahrrad, um danach DEN Ultramarathon in Afrika zu laufen. 

Unogwaja Challenge in Suedafrika

Grenzen finden wir auch in der Gesellschaft.

Deshalb sammelt die Initiative „Unogwaja“ heute Spenden für ausgewählte südafrikanische Wohlfahrtsorganisationen, die vor allem im Bildungssektor aktiv sind, um den Geist der gemeinsamen Grenzüberwindung lebendig werden zu lassen und so Phil Masterton-Smith ihren Tribut zu zollen. 

Grenzen können gemeinsam überwunden werden.

Das zeigen seit 2011 die Teilnehmer*innen der Unogwaja Challenge: In elf Tagen fahren Menschen mit dem Rennrad die 1700 Kilometer, um am zwölften Tag beim Comrades Marathon 90 Kilometer zu laufen.

Warum tun sie das? Weil sie erstens beweisen wollen, dass Zusammenhalt der größte Motor für Veränderung ist und zweitens, weil sie die Grenzen ihres eigenen Denkens und Handelns überwinden möchten, um ein soziales Miteinander zu fördern.

Unogwaja: Gegenseitig unterstützen

Grenzerfahrung macht den Unterschied.

Als Physiotherapeutin begleitete ich schon zweimal die Unogwaja Challenge. Nun mache ich mich im Juni 2020 auf die Reise mit meinem Fahrrad durch Südafrika, um selber an der Unogwaja Challenge teilzunehmen. Es wird die größte sportliche und emotionale Herausforderung meines Lebens sein, der ich mich dort stellen werde. 

Grenzen können fallen.

Auf der herausfordernden Fahrt von Kapstadt nach Pietermaritzburg werden wir Projekte besuchen, die von unserer „Qual“ finanziert werden und die beweisen, dass nichts so bleiben muss, wie es ist: Obdachlosenheime, Schulen, Angebote für sozial „Abgehängte“ und landwirtschaftliche Projekte zur Selbsthilfe.

Mit eurer Unterstützung können weitere Projekte Grenzen sprengen und Menschen in Südafrika ein selbstbestimmtes und behütetes Leben bescheren.

Ich heiße Jana, bin 31 Jahre alt und komme aus Hamburg. Mit meiner ganzen Kraft und Ausdauer möchte ich noch viele Grenzübergänge ermöglichen. Helft mir dabei!

Unogwaja: 1700 km Radfahren

Spenden und Crowdlauf-Medaillen gewinnen

Jana sammelt aktuell Spenden für die Charity-Projekte, die von der Unogwaja Challenge mitfinanziert werden. Die Spenden gehen zu 100% an die Organisationen, bestätigt Jana.

Wir von Crowdlauf unterstützen sie dabei:

Unter allen Personen, die sich an der Spendenaktion beteiligen, verlosen wir fünf Crowdlauf-Medaillen. Die Gewinner*innen können sich aussuchen, welche Medaillen sie haben wollen.

Spenden könnt ihr über PayPal oder Givengain. Die Spendenaktion läuft bis 30.4.2020. Die Auslosung der Gewinner*innen erfolgt im Anschluss durch Jana.

Viel Glück!

Weihnachten steht vor der Tür. Anstatt Geschenke zu kaufen oder Weihnachtspost zu verschicken, pflanzen wir lieber Bäume und unterstützen damit wichtige Aufforstungsprojekte in Deutschland.

Zusammen mit I Plant A Tree sorgen wir gerade dafür, dass 50 neue Buchen in einem Trinkwasser-Schutzgebiet in Berlin Mittelheide angesiedelt werden. Wegen des langen und sehr heißen Sommers sind dort nämlich sehr viele Bäume eingegangen. Deshalb sind Nachpflanzungen dringend notwendig.

Diese Baum-Aktion können wir nur durchführen, weil ihr – die Crowd – in diesem Jahr so fleißig Crowdläufe gemacht habt. VIELEN DANK!

Und ihr habt noch viel mehr möglich gemacht als das: In 2018 konnten wir dank euch jede Menge Spenden für soziale Projekte einsammeln. Bis Ende November waren es bereits 1.486 €. Der Dezember ist da noch gar nicht mitgezählt.

Dieser Spendenbetrag verteilt sich folgendermaßen auf die einzelnen Organisationen, die wir in diesem Jahr unterstützt haben:

Ab 1. Januar 2019 werden wir 75% unseres Gewinns an gemeinnützige Projekte spenden und so mit eurer Hilfe noch viel mehr bewirken können als bislang.

Happy Running!

Daniel & Robert von Crowdlauf

Crowdlauf versteht sich seit jeher als Social Business, als ein Sozialunternehmen. Damit tragen wir eine besondere Verantwortung. In diesem Artikel erklären wir, welche Ziele wir mit Crowdlauf verfolgen, warum wir jetzt 75 % unseres Gewinns spenden und was sich dadurch ändern wird (gar nicht so viel – das sei vorweggenommen).

Die Ziele von Crowdlauf bleiben

Als Social Business möchten wir mit dem, was wir tun, etwas Gutes bewirken und gleichzeitig unternehmerisch erfolgreich sein.

Unternehmerischer Erfolg bedeutet für uns, dass sich Crowdlauf aus eigener Kraft finanziert, also mehr Einnahmen erzielt als Ausgaben. Gutes bewirken heißt, wir werden auch weiterhin kreative Aufklärungsarbeit leisten hinsichtlich wichtiger Probleme unserer Zeit. Außerdem werden wir weiterhin an unterstützenswerte Organisationen Geld spenden.

Mit dem Verkauf unserer Medaillen und durch die Unterstützung der Crowd sind wir schon auf einem guten Weg. Doch wir wollen es in Zukunft noch besser machen.

Spenden sammeln wir nun anders

Bisher haben wir mit jedem Lauf nicht nur auf ein wichtiges Thema unserer Zeit aufmerksam gemacht, sondern oft auch Spenden für eine gemeinnützige Organisation gesammelt, die sich für das Thema stark macht.

Crowdläufer*innen konnten dabei selbst entscheiden, ob sie unsere Medaillen wahlweise mit oder ohne Spendenbeitrag bestellen wollten. Auf diese Weise kamen 2018 knapp 1.500 € an Spenden zusammen, die wir an gemeinnützige Organisationen weiterleiten konnten.

Wir hatten mit diesem Ansatz allerdings zwei Probleme:

  1. Es hat uns zwar gefreut, dass etwa die Hälfte aller Crowdläufer*innen die Medaillen mit Spende bestellten. Aber das hieß eben auch, dass wir bei jeder zweiten Bestellung keinen Spendenanteil abführen konnten.
  2. Außerdem war es bei manchen Themen sehr schwierig, eine geeignete Organisation zu finden oder uns zwischen mehreren, in Frage kommenden Organisationen für eine zu entscheiden.

Also haben wir uns entschlossen, unser Spendensystem zu vereinfachen:

Ab 1. Januar 2019 erhöht jede bestellte Medaille unser Spendenvolumen, weil wir 75 % des gesamten Gewinns, den wir über Crowdlauf erzielen, an Projekte, Initiativen und Organisationen spenden werden, die Gutes für Mensch und Umwelt tun.

Was sich dadurch ändern wird

  • Crowdläufer*innen müssen sich nicht mehr entscheiden, ob sie eine Medaille mit oder ohne Spende bestellen wollen. Jeder Einkauf wirkt sich dann positiv auf unser Spendenvolumen aus.
  • Die Medaillen werden für alle erschwinglicher, denn der Einheitspreis wird 19 € betragen. Die Variante für 24€, die es bislang auch oft gab, entfällt.
  • Die gesammelten Spenden verteilen wir ein- oder mehrmals pro Jahr auf Projekte, Initiativen und Organisationen, die sich für Mensch und Umwelt einsetzen. Auf diese Weise haben wir auch ausreichend Zeit, uns mit den Organisationen genauer auseinanderzusetzen und die auszuwählen, die wir mit gutem Gewissen finanziell unterstützen können.
  • Jede Medaille wird auch in Zukunft einem Thema gewidmet sein, z. B. dem Schutz der Bienen, aber nicht mehr einer konkreten Organisation. Trotzdem werden wir, wo es sich anbietet, auf thematisch passende Organisationen hinweisen.

Was bedeutet „75 % des Gewinns“?

Gewinn ist das, was übrig bleibt, wenn wir von den Einnahmen die Ausgaben abziehen.

Einnahmen erzielen wir bis jetzt ausschließlich über den Verkauf unserer Medaillen. Ausgaben haben wir durch die Herstellung und den Vertrieb der Medaillen, also Versandkosten, Website und einiges mehr. Weiterhin haben wir Kosten für das Büro (aktuell Home Office) und Personal (derzeit nur wir). Ganz ähnlich also, wie bei anderen Unternehmen auch.

Wenn wir von unseren Einnahmen alle diese Kosten abziehen, bleibt Gewinn übrig. Von diesem Gewinn geben wir 75 % als Spenden weiter, die restlichen 25 % behalten wir als Reserven ein.

Wie viel sind 75 % in Euro?

Je nachdem, wie unser Geschäftsjahr ausfällt, bedeuten 75 % vom Gewinn mal mehr und mal weniger Spenden.

Wenn wir zurückblicken auf das Jahr 2018, so konnten wir mit unserem bisherigen Spendensystem knapp 1.500 € an gemeinnützige Organisationen weiterleiten. Hätten wir 2018 schon das neue Spendensystem etabliert gehabt, wären deutlich über 2.000 € zusammengekommen.

Die Chancen stehen also gut, dass wir mit der 75 %-Regel in Zukunft mehr Spenden werden sammeln können als bislang.

Crowdlauf steht für Fairness und Qualität

Es ist nicht unser Ziel, um jeden Preis möglichst hohe Einnahmen und möglichst geringe Ausgaben zu erzielen. Wie wir oben bereits erklärt haben, bliebe dann zwar mehr Gewinn übrig, so dass wir mehr Geld spenden könnten. Geringe Ausgaben bedeuten aber immer auch, dass irgendwo gespart werden muss, sei es bei der Qualität unserer Medaillen oder bei der Bezahlung unserer Lieferanten und Geschäftspartner – und wir wollen weder hier, noch dort sparen.

Zwei Werte, die Crowdlauf auszeichnen, sind Fairness und Qualität. Diese Werte werden wir nicht aufgeben. Wir werden auch weiterhin außergewöhnliche Medaillen zu angemessenen Preisen anbieten und dabei alle, die Teil dieser Wertschöpfungskette sind, fair entlohnen.

Unser Ziel ist deshalb, ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Einnahmen und Ausgaben zu erzielen – und damit ein faires Spendenvolumen zu erreichen.

Fazit

Wir glauben, dass wir mit der Umstellung auf das neue Spendensystem in Zukunft einen höheren, finanziellen Spendenbeitrag werden leisten können als mit dem alten System.

Außerdem machen wir die Medaillen für alle erschwinglicher, da es nur noch einen Preis – die 19 € – geben wird.

Und wir bleiben fokussiert auf unser Kernanliegen, nämlich Aufklärungsarbeit für wichtige Themen unserer Zeit zu leisten.

Dafür steht Crowdlauf. Dafür soll Crowdlauf auch in Zukunft stehen. Das ist, was uns als Social Business auszeichnet. Und genau das wollen wir bewahren.

Happy Running!

Daniel & Robert von Crowdlauf