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In diesem Artikel möchten wir euch informieren, wie sich die Ausbreitung des Corona-Virus auf unsere laufenden und geplanten Virtual Runs auswirkt.

Viele von euch haben sich vor kurzem das Starterpaket für den Kinderhilfe Virtual Run bestellt, oder wollten bei unserem neuen Virtual Run “Beyond Absage” mitmachen, und fragen sich nun zurecht:

  • Finden die Virtual Runs überhaupt statt?
  • Wenn ja, gibt es Änderungen am Ablauf?
  • Und was muss ich in Zeiten von Corona beachten, wenn ich einen Virtual Run machen möchte?

Wir werden diese Fragen hier klären. Doch zuerst von unserer Seite ein wichtiger Hinweis zur aktuellen Lage.

Corona: bleibt besonnen!

Das Corona-Virus hat uns und unseren Alltag voll im Griff. Wir alle müssen jetzt besonnen handeln. Nur so können wir die weitere Ausbreitung des Virus verlangsamen.

Dadurch gewinnen wir Zeit – und diese wird dringend benötigt, um Erkrankte rechtzeitig zu therapieren und um einen Impfstoff gegen den Virus zu entwickeln.

Nochmal: Es ist jetzt wirklich sehr wichtig, unser Verhalten an die aktuellen Umstände anzupassen! Das bedeutet vor allem:

  • Abstand zu anderen Menschen halten
  • Häufiger als sonst die Hände waschen

Sport im Freien ist nach wie vor möglich, so lange es keine Ausgangssperren gibt. Sollten sie kommen, haltet euch bitte daran!

Und bitte achtet darauf, möglichst alleine Sport zu machen und euch dabei nicht zu verletzen! Krankenhäuser und Rettungsdienste haben schon genug zu tun.

Updates zu unseren Virtual Runs

Jetzt folgen die wichtigsten Informationen zu unseren aktuellen und geplanten Virtual Runs.

Mit Stand heute, 19.3.2020, können wir sagen: Alle Virtual Runs finden statt, denn…

  • sie sind keine Großveranstaltungen
  • sie bieten allen Teilnehmenden die Möglichkeit, alleine Sport zu machen
  • sie können flexibel an die aktuellen Umstände angepasst werden (freie Wahl von Zeit und Ort, sowie oft sogar der Sportart)

Wir empfehlen euch aber:

  • Nehmt alleine am Virtual Run teil, lauft also nicht in einer Laufgruppe und nicht mit eurem Laufbuddy.
  • Lauft zu einer Zeit, in der wenige Menschen unterwegs sind.
  • Lauf an einem Ort, an dem sich wenige Menschen aufhalten.
  • Lauft vorsichtig, um euch nicht zu verletzen.

Kinderhilfe Virtual Run

  • Startet wie geplant am Sonntag, 22.3.2020
  • Einige Lauf-Veranstaltungen des “Berliner Kinderhilfe Laufcups”, der von Laufleistung Hoch3 organisiert wird und zu dem unser Virtual Run parallel stattfinden sollte, mussten wegen Corona abgesagt oder verschoben werden.
  • Unser Kinderhilfe Virtual Run findet aber bis auf weiteres an den 16 vorgesehenen Tagen statt.
  • Laufleistung Hoch3 bietet allen, die sich zum Laufcup angemeldet haben, die Möglichkeit, ihre Läufe an den geplanten Tagen trotzdem zu absolvieren.

Zum Kinderhilfe Virtual Run

Million Hopes Virtual Run

  • Läuft wie geplant weiter. Noch kein Enddatum in Sicht.
  • Die Brände in Australien sind zwar unter Kontrolle, doch jetzt hat der Wiederaufbau die aller größte Priorität.
  • Weiterhin fließen 5 € von jeder verkauften “Million Hopes”-Medaille an Charity-Organisationen, die sich in Australien engagieren.
  • Gerade in Zeiten von Corona bietet dieser Virtual Run die meisten Freiheiten. Es gibt keine zeitlichen Einschränkungen (der Virtual Run ist seit 15.1. durchgängig aktiv) und auch in der Wahl der Sportart sind alle Teilnehmenden maximal flexibel.

Zum Million Hopes Virtual Run

Beyond Absage Virtual Run

  • Geplanter Start ist der 27.3.2020. Läuft erstmal auf unbestimmte Zeit.
  • Unser neuester Virtual Run, den wir als Ersatz für alle abgesagten Rennen ins Leben gerufen haben.

Zum Beyond Absage Virtual Run

Sobald sich die Corona-Situation ändert und es neue Auswirkungen auf die Virtual Runs gibt, werden wir euch zeitnah informieren.

Bleibt gesund!

Durch die globale Ausbreitung des Corona-Virus Covid-19 wurden bereits viele Lauf-Events auf der ganzen Welt abgesagt oder verschoben. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sind schon geschlossen – und wo sie noch geöffnet sind, lautet die Empfehlung der Behörden: nicht hingehen!

All diese Maßnahmen sind richtig und wichtig. Denn wenn Großveranstaltungen nicht stattfinden und soziale Einrichtungen vorübergehend dicht machen, kann die rapide Ausbreitung des Virus zumindest verlangsamt werden.

Das schützt Menschenleben. Und es gibt derzeit kein wichtigeres Ziel als dieses.

Dennoch machen sich bei Läuferinnen und Läufern, die von den Absagen betroffen sind, Frustration und Enttäuschung breit. Das Training in den letzten Wochen und Monaten war hart. Wie haben wir uns nicht durch die Kälte gequält, all den Stürmen und Regenschauern getrotzt, um schneller oder weiter laufen zu können!

Bei den ersten Lauf-Events des Jahres wollten wir uns und anderen beweisen, dass wir unsere bisherigen Bestzeiten unterbieten können – oder dass wir es wirklich drauf haben, einen Halbmarathon oder Marathon zu finishen.

Und jetzt das: Corona lässt die Wettkämpfe platzen. Einen nach dem anderen. Die Chance, die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, wurde verschoben – auf unbestimmte Zeit.

Wirklich auf unbestimmte Zeit?

Virtual Runs: Lauf-Alternativen in Zeiten von Corona

Wenn Sport-Veranstaltungen abgesagt werden und wir alle dazu aufgerufen sind, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, dann muss uns das sportlich gesehen nicht ausbremsen.

Denn auch Virtual Runs bieten die Chance, uns und anderen in einer wettkampfähnlichen Situation zu beweisen, wie viel schneller wir geworden sind und wie viel weiter wir jetzt laufen können.

🏃‍♀️ Lies dazu auch: Virtual Run – Gemeinsam mit der Crowd Gutes tun

Bei dieser besonderen Art von Läufen entscheidest du selbst, wann und wo du läufst – und auch, ob du dich alleine oder mit anderen auf den Weg machst. In einer Tabelle werden die Läufe von allen Teilnehmenden zentral erfasst. Du kannst dich also, wenn du willst, auch mit anderen messen.

Gerade in Zeiten von Corona bietet dir diese Freiheit, den eigenen Lauf genau so zu gestalten, wie es für dich am besten ist, ein großes Stück an Sicherheit.

Du kannst dir auch bei einem Virtual Run das Ziel setzen, besonders weit oder besonders schnell zu laufen, und so quasi deinen geplanten Wettkampf in deiner eigenen Trainings-Umgebung simulieren.

Die Virtual Runs von Crowdlauf sind außerdem alle einem guten Zweck gewidmet. So kannst du laufen, dich mit Medaillen belohnen und gleichzeitig noch etwas Gutes tun.

Die Botschaft lautet also: Sport in Zeiten von Corona ist möglich.

Wir müssen aber unsere sportlichen Aktivitäten auf die aktuelle Situation anpassen und mit den neuen Gegebenheiten besonnen umgehen.

Corona und Sport: Worauf wir achten müssen

Gerade jetzt sind sportliche Aktivitäten jeder Art nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Wir alle wissen das. Wir alle hören und lesen das jeden Tag in den Medien.

Und es ist auch richtig so! Ja, wir sollten Fitnessstudios und Schwimmhallen meiden. Ja, wir sollten soziale Kontakte reduzieren, gerade auch im Training, wenn wir schwitzen und hecheln und es dadurch vermehrt zu Tröpfcheninfektionen kommen kann.

Und ja, auch Virtual Runs sind keine Ideallösung. Es kann durchaus gute Gründe geben, auf einen virtuellen Wettkampf- oder Trainingslauf zu verzichten, z.B. dann, wenn man ihn zusammen mit einer Laufgruppe absolvieren wollte.

Wir können aber gesundheitliche Risiken beim Sport deutlich reduzieren, wenn wir auf einige Dinge achten:

  • An der frischen Luft trainieren.
  • Auch im Freien von größeren Gruppen fern halten.
  • Bis auf weiteres lieber ohne Laufbuddy trainieren.
  • Weniger häufig trainieren, dafür bei Bedarf intensiver.
  • Mit den Händen nicht ins Gesicht fahren.
  • Möglichst nichts anfassen, was andere Menschen auch anfassen (Türgriffe etc.).
  • Mehrmals am Tag für mindestens 20 Sekunden die Hände waschen.

Wenn wir alle mithelfen, die allgemeinen Hygienevorgaben zu befolgen und für eine gewisse Zeit soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, dann ist das gut für uns und für die Menschen in unserem Umfeld.