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Wenn wir von schönen Charity-Projekten erfahren, die wir gut und unterstützenswert finden, dann berichten wir auch mal in unserem Blog darüber.

Heute möchten wir euch das Projekt “Glücklich geht einfach” vorstellen. Der Fußballverein SuS Rünthe 08 e.V. sammelt Sportkleidung und verteilt sie an Kinder in Nigeria.

Ihr könnt das Projekt unterstützen, indem ihr bis zum 24. Juni um 11 Uhr hier für “Glücklich geht einfach” votet.

Über “Glücklich geht einfach”

Folgende Infos wurden uns von den Organisator*innen des Projekts zur Verfügung gestellt.


Gemeinsam mit einem Freund hat Dietmar Wurst aus Werne, 1. Vorsitzender des SuS Rünthe, das Projekt “Glücklich geht einfach” gestartet und Sportartikel für Afrika gesammelt. Auch die WDR Lokalzeit berichtete darüber.

Es ist eine unglaubliche Menge an Fußballschuhen, Trikots etc. zusammengekommen, die sicherlich ein Lachen in die Gesichter der Jungen und Mädchen in Afrika zaubern werden.

Der Transport der gesammelten Spenden nach Nigeria ist inzwischen organisiert und finanziert. Allerdings wird noch Geld benötigt, um die gesammelten Sportartikel vor Ort im Rahmen von Schulfesten, Dorfmeisterschaften etc. zu verteilen.

Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann hier für “Glücklich geht einfach” abstimmen. Einfach die E-Mail-Adresse eintragen und danach über die Bestätigungsmail bestätigen. Bis zum 24.06.2021 um 11 Uhr ist Zeit zum Abstimmen. 

Insgesamt haben sich 63 Projekte beworben. Die ersten 20 erhalten eine finanzielle Unterstützung.


Wir von Crowdlauf wünschen viel Erfolg und hoffen, dass ihr die Unterstützung, die ihr benötigt, auch bekommt!

Drei verschiedene Klima- und Vegetationszonen prägen das Leben in Burkina Faso, einem Binnenstaat in Westafrika. Wüste, Savanne und tropische Wälder folgen aufeinander. Etwa ein Drittel aller etwa 30 Millionen Burkinabé lebt im Ausland – Jean Baptiste Kafando ist einer von ihnen, er wohnt in Berlin.

Seine Arbeit hier in Deutschland und seine Projekte in Burkina Faso sind beide aufs Engste mit dem Klimawandel verknüpft. Doch wenn er die Veränderungen der Natur beobachtet, sorgt er sich vor allem um die sozialen Auswirkungen in Burkina.

Mangos in Deutschland – Warum schmecken sie nicht?

“Als ich zum ersten Mal in Deutschland war, habe ich Mangos gesehen und gekauft. Aber die haben überhaupt nicht geschmeckt. Wenn man weiß, wie Mangos in Afrika wachsen – das war ein Schock für mich”, erzählt Jean-Baptiste Kafando, der in Burkina Faso nach einem Kunst- und Kommunikationsstudium als Journalist gearbeitet hatte.

Als er versuchte zu verstehen, warum Mangos in Deutschland so wenig Geschmack haben, habe er lernen müssen, dass sie unter Einsatz von Pestiziden gezüchtet, unreif geerntet und für lange Transportwege mit Konservierungsmitteln behandelt werden.

Vom Journalisten zum Imker

Doch in Deutschland entdeckte er nicht nur, dass Mangos hier überhaupt nicht schmecken, sondern auch – per Zufall – einen neuen Beruf, der ihm weit spannender vorkam als Journalismus: Er ließ sich zum Imker ausbilden und arbeitet inzwischen seit über zehn Jahren mit Bienen.

Jean-Baptiste Kafando mit seinen Bienen in der Bio-Imkerei in Berlin
Jean-Baptiste Kafando mit seinen Bienen in der Bio-Imkerei in Berlin, (c) Jean-Baptiste Kafando

Dass seine Imkerei biozertifiziert ist, sei keine Überraschung, meint er. Er müsse zwar das Wachs selbst herstellen, auf Einsatz von Chemie völlig verzichten, was die Arbeit anstrengender mache. “Aber das macht Sinn. Auf gesunde Ernährung sollte man sowieso achten. Und wer Bio produziert, hat die Idee, in Harmonie mit der Natur zu leben.”

Das ist sein Klimaschutz im Kleinen. 

Der Klimawandel ist deutlich zu spüren

In einen persönlichen Zwiespalt gerät er, wenn er an sein lange geplantes Projekt in Burkina Faso denkt. Er möchte dort junge Leute zu Imkern ausbilden und eine Imkerei aufbauen, die über das traditionelle Imkern, bei dem der Honig mit Feuer und Strohhalmen aus den Bäumen gewonnen wird, hinausgeht.

Doch dazu muss er das Verhalten der Bienen beobachten und zum Beispiel erforschen, welche Bäume genug Nektar bieten – und regelmäßig nach Burkina Faso fliegen. Das wiederum kann er nur noch schwer mit seinem Klimagewissen vereinbaren.

Was für das Fliegen spricht: Sein Projekt würde, zumindest im Kleinen, wahrscheinlich zu einer besseren Ernährung der Menschen in Burkina beitragen. Denn der Klimawandel sei dort deutlich erlebbar – und mit ihm die sozialen Folgen.

“Jedes Jahr sieht man wie die Wälder immer mehr verschwinden und wie die Savanne immer anders aussieht, und das ist nicht zu diskutieren, das sieht man, das spürt man auch”, meint Kafando.

Und er fügt hinzu, vor allem an Terrorgruppierungen im Osten des Landes denkend: “Diese Krise, die man dort erlebt, hat auch was mit Ernährung zu tun, mit Mangelernährung und Mangel an Lebensmitteln. Weil, jeder Mensch, wenn er sich nicht gut ernähren kann, kann sich alles ausdenken, und das ist schade.“

Ein solcher Zustand kann Extremismus fördern. Vor allem islamistische Gruppierungen überziehen den Osten des Landes momentan mit Gewalt.

Die Folgen treffen den globalen Süden härter

Die Folgen des Klimawandels treffen die Menschen in Afrika und Südostasien am härtesten, dies bestätigte erst jüngst wieder eine im Magazin “Science” veröffentlichte Studie.

Sie bezieht sich darauf, dass die dort lebenden Menschen nicht nur unter extremeren klimatischen Bedingungen leben und verstärkt leben werden, sondern dass sie die Extreme auch nicht so gut durch technische Infrastrukturen ausgleichen können – was etwa den Zugang zu Trinkwasser, den Schutz der Küsten oder die Befruchtung von Pflanzen angeht. 

Massive Abforstungen oder ein in großen Maßstäben sorgloser Umgang mit Müll leisten in Ländern im südlichen Teil der Welt einen Beitrag dazu, dass sich die Lebensbedingungen verschlechtern werden. Dennoch ist unbestreitbar klar: Den größten Anteil am menschengemachten Klimawandel hat der Lebensstil der Menschen in der nördlichen, industrialisierten Hälfte der Welt.

Zum Vergleich: Während in Deutschland im Jahr 2016 jeder Einwohner durchschnittlich für 8,8 Tonnen an CO2-Emissionen verantwortlich war, waren es in Burkina Fasos Nachbarland Sudan nur etwa 0,5 Tonnen pro Einwohner im Jahr – für Burkina Faso liegen keine Werte vor.

Der so genannte ökologische Fußabdruck der Einwohner (der weitere Faktoren mit einbezieht) in beiden Ländern könnte kaum unterschiedlicher sein.

Kafandos Bio-Honig-Laden in Berlin-Friedrichshain
Kafandos Bio-Honig-Laden in Berlin-Friedrichshain, (c) Jean-Baptiste Kafando

Die Diskussion im globalen Norden 

Diskutieren wir in Deutschland also über das Klimapaket der Bundesregierung, dann blicken wir dabei immer noch auf eher grüne Wälder und können sogar über kalte Regentage klagen.

Wir wissen, dass wir trotz allem Zugang zu ökologisch produzierten Lebensmitteln und sauberem Wasser haben und fühlen uns durch Versicherungen, stabile Infrastrukturen und Deichanlagen sowie durch staatliche Fürsorge auch weitestgehend abgesichert, sogar im Fall von Schäden durch Extremwetterlagen.

Für Menschen in anderen Teilen der Erde wird der Klimawandel dabei längst zu einer Frage des Überlebens, die Veränderungen in der Natur sind nicht nur von Jahr zu Jahr deutlicher sichtbar, sondern erfordern schon jetzt individuelle und kollektive Reaktionen – wobei nicht selten die letzte Wahl sein wird, wegzugehen. 

Wie andere Länder auch, verfügt Burkina Faso über einen Nationalen Plan zur Anpassung an den Klimawandel, der technologische und ökologische Optionen auswertet – denn auch wenn die Weltgemeinschaft ihre Emissionen sofort drastisch reduzieren würde, sind einige Entwicklungen nicht mehr aufzuhalten. 

Achtgeben, aufmerksam machen und den Wandel einfordern

Wenn Jean Baptiste Kafando sagt: “Mangelernährung führt dazu, dass sich Menschen alles ausdenken können”, dann denkt er an die Schreckensbilder aus seiner Heimat, die ihm noch um einiges näher gehen als uns – und hat mit der Imkerei eine kleine Nische gefunden, wie er hier wie dort versuchen kann, etwas zu bewegen.

Seine Erfahrungen, Fragen und inneren Zwiespälte zeigen dabei, dass die Grenzen zwischen Nord und Süd verschwimmen und wir alle immer mehr als Weltbürger agieren müssen. Aber wie?

Neben dem persönlichen Versuch, den eigenen ökologischen Fußabdruck durch vor allem bewussten Konsum etwas zu verringern, können wir alle Aufmerksamkeit für das Thema generieren und in unserer eigenen Nische nach neuen Lösungen suchen – bei Fridays for Future, als Unternehmer*innen oder Angestellte, als Denker*innen, Macher*innen oder vielleicht durch einen Crowdlauf.

Wir müssen jetzt die Bilder und Geschichten, die uns bewegen, weitertragen und den großen Wandel von der Politik einzufordern. Auch wenn das bedeutet, dass wir in Zukunft auf schlecht schmeckende Mangos völlig verzichten müssen.

1700 Kilometer mit dem Rad quer durch Südafrika fahren, um danach 90 Kilometer zu laufen. Ist das zu schaffen? Jana aus Hamburg sagt: Na klar!

In ihrem Gastbeitrag erzählt sie uns von der abenteuerlichen Unogwaja Challenge, der sie sich 2020 stellen wird. Es ist ein Sport-Event und eine Charity-Aktion zugleich.

Ihr könnt übrigens auch etwas Gutes tun und spenden – und mit ein wenig Glück Crowdlauf-Medaillen gewinnen. Am Ende des Artikels findet ihr die Infos dazu.

Für alle eine Grenzerfahrung

Grenzen sind im Kopf.

Das bewies im Jahr 1933 ein junger Südafrikaner namens Phil Masterton-Smith. Da er sich das Zugticket von Kapstadt nach Pietermaritzburg nicht leisten konnte, um dort am Comrades Marathon teilzunehmen, fuhr er die 1700 Kilometer lange Strecke kurzerhand mit dem Fahrrad, um danach DEN Ultramarathon in Afrika zu laufen. 

Unogwaja Challenge in Suedafrika

Grenzen finden wir auch in der Gesellschaft.

Deshalb sammelt die Initiative „Unogwaja“ heute Spenden für ausgewählte südafrikanische Wohlfahrtsorganisationen, die vor allem im Bildungssektor aktiv sind, um den Geist der gemeinsamen Grenzüberwindung lebendig werden zu lassen und so Phil Masterton-Smith ihren Tribut zu zollen. 

Grenzen können gemeinsam überwunden werden.

Das zeigen seit 2011 die Teilnehmer*innen der Unogwaja Challenge: In elf Tagen fahren Menschen mit dem Rennrad die 1700 Kilometer, um am zwölften Tag beim Comrades Marathon 90 Kilometer zu laufen.

Warum tun sie das? Weil sie erstens beweisen wollen, dass Zusammenhalt der größte Motor für Veränderung ist und zweitens, weil sie die Grenzen ihres eigenen Denkens und Handelns überwinden möchten, um ein soziales Miteinander zu fördern.

Unogwaja: Gegenseitig unterstützen

Grenzerfahrung macht den Unterschied.

Als Physiotherapeutin begleitete ich schon zweimal die Unogwaja Challenge. Nun mache ich mich im Juni 2020 auf die Reise mit meinem Fahrrad durch Südafrika, um selber an der Unogwaja Challenge teilzunehmen. Es wird die größte sportliche und emotionale Herausforderung meines Lebens sein, der ich mich dort stellen werde. 

Grenzen können fallen.

Auf der herausfordernden Fahrt von Kapstadt nach Pietermaritzburg werden wir Projekte besuchen, die von unserer „Qual“ finanziert werden und die beweisen, dass nichts so bleiben muss, wie es ist: Obdachlosenheime, Schulen, Angebote für sozial „Abgehängte“ und landwirtschaftliche Projekte zur Selbsthilfe.

Mit eurer Unterstützung können weitere Projekte Grenzen sprengen und Menschen in Südafrika ein selbstbestimmtes und behütetes Leben bescheren.

Ich heiße Jana, bin 31 Jahre alt und komme aus Hamburg. Mit meiner ganzen Kraft und Ausdauer möchte ich noch viele Grenzübergänge ermöglichen. Helft mir dabei!

Unogwaja: 1700 km Radfahren

Spenden und Crowdlauf-Medaillen gewinnen

Jana sammelt aktuell Spenden für die Charity-Projekte, die von der Unogwaja Challenge mitfinanziert werden. Die Spenden gehen zu 100% an die Organisationen, bestätigt Jana.

Wir von Crowdlauf unterstützen sie dabei:

Unter allen Personen, die sich an der Spendenaktion beteiligen, verlosen wir fünf Crowdlauf-Medaillen. Die Gewinner*innen können sich aussuchen, welche Medaillen sie haben wollen.

Spenden könnt ihr über PayPal oder Givengain. Die Spendenaktion läuft bis 30.4.2020. Die Auslosung der Gewinner*innen erfolgt im Anschluss durch Jana.

Viel Glück!

Der Rassismus macht die Rassen – nicht umgekehrt. So lautet der Tenor der “Jenaer Erklärung“, die auf der kürzlich zu Ende gegangenen Jahrestagung der Deutschen Zoologischen Gesellschaft verabschiedet wurde.

Die Annahme, Menschen könnten in Rassen eingeteilt werden, entbehre jeder wissenschaftlichen Grundlage, stellten die Forscher klar.

Menschenrassen seien demnach nichts weiter als ein gedankliches Konstrukt, sagt Professor Martin Fischer von der Universität Jena. Mit dem Rassebegriff werde die Biologie missbraucht, um Rassismus zu legitimieren.

Rassismus ist absurd

Wir legen euch wärmstens ans Herz, das 7-minütige Interview mit Martin Fischer auf Deutschlandfunk als Podcast zu hören. Es ist wirklich gut!

Darin erklärt der Jenaer Professor unter anderem, warum es völlig absurd ist, Menschen anhand ihrer Hautfarbe zu diskriminieren:

Dunkle und helle Hautfarben sind Anpassungen an den Anteil des Sonnenlichts das Jahr über. Und bleich zu werden, weiße Hautfarbe zu entwickeln, ist ein, wenn man so will, defizitärer Akt: Die mangelnde Sonne im Norden führte dazu, dass Menschen (…) ausbleichen mussten, um überhaupt noch Vitamin D synthetisieren zu können. 

Prof. Martin Fischer, Uni Jena

Das heißt, Menschen, die heute eine weiße Hautfarbe haben, wären eigentlich deutlich dunkler, wenn ihre Vorfahren vor mehreren zehntausend Jahren nicht von Süden nach Norden gewandert wären. Denn, so Martin Fischer weiter:

Die jüngsten Ergebnisse (…) zeigen, dass alle nicht afrikanischen Menschen auf eine Gruppe in Ostafrika, Südsudan/Ostafrika, zurückgehen, von denen wir dann abstammen. Also wir sind eigentlich hellhäutige Afrikaner, wenn man so will, unser Ursprung liegt in Afrika.

Prof. Martin Fischer, Uni Jena

Also… das heißt:

Wir hier in Deutschland und im nördlichen Europa haben alle einen Migrationshintergrund? Wir alle sind Migrant*innen aus Afrika? Du, ich, er und sie?

Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit sind wirklich absurd!


Update vom 10.3.2021: Ein Leser hat uns auf dieses Video von Das Erste aufmerksam gemacht: Wiege der Menschheit: Begann die Entwicklung des Menschen in Europa? Auch wenn die menschliche Abstammungslinie doch nicht in Ostafrika liegen sollte, wird dadurch das Argument, dass menschliche Rassen ein gedankliches Konstrukt sind, natürlich nicht entkräftet. 


Warum wir über dieses Thema bloggen

Wir von Crowdlauf glauben, dass nur ein Miteinander die Welt für alle besser machen kann.

Menschen dürfen aufgrund ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Sprache, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Orientierung keine Ablehnung in unserer Gesellschaft erfahren.

Vor allem sind Pauschalisierungen zu vermeiden. Wann immer jemand Menschen in Gruppen zusammenfasst (“die Ausländer”, “die Migranten”, “die Schwulen”) und diese Gruppen pauschal verurteilt, sollten wir alle hellhörig werden.

Gruppen lassen sich nämlich leicht als Feindbild konstruieren, z.B. indem sie rhetorisch mit Gefahren und Katastrophen in Verbindung gebracht werden (“eine Flüchtlingswelle überschwemmt Europa!”). Dieses sogenannte “Framing” ist ein beliebtes Stilmittel von Populisten, um Menschen zu manipulieren.

Auch werden durch Gruppen die Individuen, aus denen die Gruppen eigentlich bestehen, unsichtbar: Viel zu schnell ist die Rede von “den Migranten” – und nicht von dem 28-jährigen Mohammed, der als Lehrer in Idlib gearbeitet hat, bis er vor dem Krieg fliehen musste.

Dabei sind Individuen Menschen wie du und ich, mit eigenen Biografien, Wünschen und Ängsten.

Ich möchte nicht, dass jemand meine Biografie, meine Wünsche und Ängste für nichtig erklärt, bloß weil er oder sie mich in ein Gruppe steckt, in der ich als Individuum unsichtbar werde. Willst du das etwa?

Wir von Crowdlauf bloggen über Themen wie diese, und starten Kampagnen wie “Ich mag’s bunt“, um uns alle immer wieder dazu anzuregen, über unsere eigenen Pauschalisierungen und Konstrukte im Kopf nachzudenken. Um sie zu hinterfragen und bei Bedarf aufzubrechen, wenn wir feststellen, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

Vielleicht überwinden wir so irgendwann auch den Alltagsrassismus, der uns als Gesellschaft prägt.