Durch die globale Ausbreitung des Corona-Virus Covid-19 wurden bereits viele Lauf-Events auf der ganzen Welt abgesagt oder verschoben. Auch Schwimmbäder und Fitnessstudios sind schon geschlossen – und wo sie noch geöffnet sind, lautet die Empfehlung der Behörden: nicht hingehen!

All diese Maßnahmen sind richtig und wichtig. Denn wenn Großveranstaltungen nicht stattfinden und soziale Einrichtungen vorübergehend dicht machen, kann die rapide Ausbreitung des Virus zumindest verlangsamt werden.

Das schützt Menschenleben. Und es gibt derzeit kein wichtigeres Ziel als dieses.

Dennoch machen sich bei Läuferinnen und Läufern, die von den Absagen betroffen sind, Frustration und Enttäuschung breit. Das Training in den letzten Wochen und Monaten war hart. Wie haben wir uns nicht durch die Kälte gequält, all den Stürmen und Regenschauern getrotzt, um schneller oder weiter laufen zu können!

Bei den ersten Lauf-Events des Jahres wollten wir uns und anderen beweisen, dass wir unsere bisherigen Bestzeiten unterbieten können – oder dass wir es wirklich drauf haben, einen Halbmarathon oder Marathon zu finishen.

Und jetzt das: Corona lässt die Wettkämpfe platzen. Einen nach dem anderen. Die Chance, die eigene Leistungsfähigkeit unter Beweis zu stellen, wurde verschoben – auf unbestimmte Zeit.

Wirklich auf unbestimmte Zeit?

Virtual Runs: Lauf-Alternativen in Zeiten von Corona

Wenn Sport-Veranstaltungen abgesagt werden und wir alle dazu aufgerufen sind, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, dann muss uns das sportlich gesehen nicht ausbremsen.

Denn auch Virtual Runs bieten die Chance, uns und anderen in einer wettkampfähnlichen Situation zu beweisen, wie viel schneller wir geworden sind und wie viel weiter wir jetzt laufen können.

🏃‍♀️ Lies dazu auch: Virtual Run – Gemeinsam mit der Crowd Gutes tun

Bei dieser besonderen Art von Läufen entscheidest du selbst, wann und wo du läufst – und auch, ob du dich alleine oder mit anderen auf den Weg machst. In einer Tabelle werden die Läufe von allen Teilnehmenden zentral erfasst. Du kannst dich also, wenn du willst, auch mit anderen messen.

Gerade in Zeiten von Corona bietet dir diese Freiheit, den eigenen Lauf genau so zu gestalten, wie es für dich am besten ist, ein großes Stück an Sicherheit.

Du kannst dir auch bei einem Virtual Run das Ziel setzen, besonders weit oder besonders schnell zu laufen, und so quasi deinen geplanten Wettkampf in deiner eigenen Trainings-Umgebung simulieren.

Die Virtual Runs von Crowdlauf sind außerdem alle einem guten Zweck gewidmet. So kannst du laufen, dich mit Medaillen belohnen und gleichzeitig noch etwas Gutes tun.

Die Botschaft lautet also: Sport in Zeiten von Corona ist möglich.

Wir müssen aber unsere sportlichen Aktivitäten auf die aktuelle Situation anpassen und mit den neuen Gegebenheiten besonnen umgehen.

Corona und Sport: Worauf wir achten müssen

Gerade jetzt sind sportliche Aktivitäten jeder Art nicht uneingeschränkt zu empfehlen. Wir alle wissen das. Wir alle hören und lesen das jeden Tag in den Medien.

Und es ist auch richtig so! Ja, wir sollten Fitnessstudios und Schwimmhallen meiden. Ja, wir sollten soziale Kontakte reduzieren, gerade auch im Training, wenn wir schwitzen und hecheln und es dadurch vermehrt zu Tröpfcheninfektionen kommen kann.

Und ja, auch Virtual Runs sind keine Ideallösung. Es kann durchaus gute Gründe geben, auf einen virtuellen Wettkampf- oder Trainingslauf zu verzichten, z.B. dann, wenn man ihn zusammen mit einer Laufgruppe absolvieren wollte.

Wir können aber gesundheitliche Risiken beim Sport deutlich reduzieren, wenn wir auf einige Dinge achten:

  • An der frischen Luft trainieren.
  • Auch im Freien von größeren Gruppen fern halten.
  • Bis auf weiteres lieber ohne Laufbuddy trainieren.
  • Weniger häufig trainieren, dafür bei Bedarf intensiver.
  • Mit den Händen nicht ins Gesicht fahren.
  • Möglichst nichts anfassen, was andere Menschen auch anfassen (Türgriffe etc.).
  • Mehrmals am Tag für mindestens 20 Sekunden die Hände waschen.

Wenn wir alle mithelfen, die allgemeinen Hygienevorgaben zu befolgen und für eine gewisse Zeit soziale Kontakte auf ein Minimum zu beschränken, dann ist das gut für uns und für die Menschen in unserem Umfeld.

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